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HEILIGABEND

Die wichtigsten Informationen über die christliche Tradition des Weihnachtsfests

Der Heilige Abend, der Tag vor Heiligabend, wird in vielen Ländern der Welt gefeiert. Es ist eine christliche Feier, die auf den 24. Dezember im gregorianischen Kalender fällt.

Was tun Menschen an Weihnachten?

Viele Menschen auf der ganzen Welt feiern Heiligabend auf verschiedene Weise. Es wird in vielen Ländern wie Australien, Kanada, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten gefeiert. In einigen Ländern haben die Arbeitnehmer einen Tag oder einen halben Tag frei, um sich auf den Weihnachtstag vorzubereiten, einschließlich Last-Minute-Einkäufe für Geschenke, Dekorationen oder Lebensmittel. In einigen Ländern wird der Heilige Abend mit großen Familiengerichten mit traditionellen Weihnachtsgerichten gefeiert. In einigen Kulturen, z. B. in Deutschland, werden Geschenke ausgetauscht und in der Nacht zum Heiligabend geöffnet. Viele Häuser haben ihre Weihnachtsbäume beleuchtet, Mistelzweige gehängt, und andere jahreszeitlich passende Weihnachtsdekorationen, wie Stechpalmen und Efeu.

 



Einige Leute organisieren Gesangsgruppen, die von Tür zu Tür gehen und den Menschen Weihnachtslieder vorsingen. Viele Menschen treffen sich in kirchlichen Gospel-(Chören) und singen Weihnachtslieder in öffentlichen Räumen. Es ist auch eine Zeit für Kinder in vielen Ländern der Welt, ihre Weihnachtsstrümpfe (oder Kissenbezüge) aufzuhängen, in der Hoffnung, dass ein Geschenk vom Weihnachtsmann am Weihnachtstag, dem 25. Dezember im gregorianischen Kalender, kommt. Kinder in Frankreich stellen ihre Schuhe an Heiligabend in der Nähe eines Kamins auf, weil sie glauben, dass der Weihnachtsmann, auch bekannt als le Père Noël (auf Französisch), vor Tagesanbruch ankommen und sie mit Spielzeug, Nüssen und Süßigkeiten füllen wird.

 

Viele Kirchen halten an Heiligabend besondere Gottesdienste, darunter auch Mitternachtsgottesdienste. Dazu gehören spezielle Chöre und Predigten zur Feier der Geburt Jesu Christi. In vielen Kirchen gibt es auch eine Krippe oder eine Miniaturkrippe. Weihnachtsfeiern in verschiedenen Ländern verbinden die kulturellen Traditionen, Überzeugungen und Aberglauben des Landes mit zeitgemäßeren Bräuchen wie Weihnachtsmann und Weihnachtsbäumen.

Öffentliches Leben

In Ländern wie Tschechien und Estland ist der Heilige Abend ein Feiertag. Einige Banken und Unternehmen sind in einigen Ländern, darunter Österreich und Deutschland, an Heiligabend geschlossen bzw. nur vormittags geöffnet. Viele Menschen in Ländern wie Brasilien haben an Heiligabend den Nachmittag frei.

 

Einige Geschäfte sind oft spät geöffnet, um Last-Minute-Weihnachtseinkäufe in einigen Städten auf der ganzen Welt zu erledigen. Schulen und Bildungseinrichtungen sind in der Regel an Heiligabend geschlossen, da sie entweder in die Winter- (Nordhalbkugel) oder Sommerferien (Südhalbkugel) fallen. Flughäfen, Busbahnhöfe und Bahnhöfe können sehr stark frequentiert sein, da viele Menschen um diese Jahreszeit herum ihre Familien besuchen.

Hintergründe

Heiligabend, auch bekannt als die Vigil von Weihnachten, wird als Höhepunkt der Adventszeit wahrgenommen. Heiligabend ist der Tag vor Weihnachten und wird mit der Feier der Geburt Jesu Christi in Verbindung gebracht, obwohl sein tatsächliches Geburtsdatum unter vielen Gelehrten umstritten ist. Viele Weihnachtsbräuche, die es heute gibt, haben jedoch ihre Wurzeln in vorchristlichen Winterfesten. Dazu gehört die Bedeutung von Kerzen und Dekorationen aus immergrünen Büschen und Bäumen, die ewiges Licht und Leben symbolisieren.

 

In römischer Zeit fand ein Mittwinterfest statt. Dies war eine entspannte Zeit mit vielen Partys und lustigen Erlebnissen. Es war auch üblich, anderen Menschen kleine Geschenke zu machen, wie z. B. Puppen für Kinder und Kerzen für Erwachsene. Dieses Fest gipfelte mit der Feier der Wintersonnenwende, die am 25. Dezember in den römischen Kalender fiel.

Symbole

Seit heidnischen Zeiten war es üblich, Grünes zu dekorieren, besonders mit Stechpalmen, Efeu und Mistel. Nach einigen Diskussionen erlaubten es die kirchlichen Behörden, dies auf christlichen Festen zu tun, zumindest ab dem frühen siebten Jahrhundert in England. Stechpalme und Efeu wurden mit Gut und Böse in Verbindung gebracht, oder Mann und Frau, und so wurden sie oft kombiniert. Die Mistel hat heidnische Assoziationen. Zum Beispiel betrachteten die Druiden von Gallien die Mistel, die auf Eichen wächst, als vom Himmel geschickt.

 

Bilder vom Weihnachtsmann, Schneemänner, Rentiere und Süßigkeiten sind in Karten, Postern, Schildern und anderen gedruckten oder Werbematerialien zu sehen, die mit den Weihnachtsfestivitäten in Verbindung gebracht werden. Bilder des Jesuskindes, des Weihnachtssterns und anderer Symbole, die mit der religiösen Bedeutung von Weihnachten verbunden sind, werden auch an Heiligabend gezeigt.

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